Bewertung des Autors

Wir hatten die LifeProof nüüd und LifeProof frē im Test. Die LifeProof frē ging bei unserem Vergleich als Sieger hervor, da man bei Ihr ebenso geschützt ist, dafür aber immer noch direkt auf das Display drücken kann

9
1. Eindruck
7
Bedienbarkeit
8
Verarbeitung
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Vor einigen Jahren griff man in erster Linie zum GPS-Gerät, wenn man sich in seiner Freizeit mit Geocaching beschäftigen wollte oder draußen ein Outdoor-Navigationsgerät benötigt hat. Mit immer größer werdenden Displays beim Smartphone und besser werdenden Apps ist man inzwischen eher dazu geneigt dem GPS-Gerät den Rücken zu kehren.

Einen kleinen Wehrmutstropfen hatte das Smartphone bislang immer im Punkto Widerstandsfähigkeit. Während GPS Geräte in der Regel wasserdicht und stoßfest waren, offenbarten sich in diesem Fall einige Schwächen beim Smartphone. Ein Hersteller, der auf dieses Problem reagiert hat und zahlreiche Hüllen für diverse Smartphones und Tablets anbietet, ist LifeProof.

Nun ist unser Smartphone im Test zwar nicht mehr das aktuellste Smartphone, dafür sind die beiden Hüllen im Test auch noch heute aktuell. Getestet haben wir die LifeProof nüüd und die LifeProof frē Schutzhüllen für das Samsung Galaxy SIII. Bevor man sich jedoch den jeweiligen Unterschieden widmet, schauen wir uns aber erst einmal die Gemeinsamkeiten an.

Vorab, die beiden Hüllen kann man gern als „One-Way“ sehen, d.h. sie sind nicht so konzipiert, dass man sie täglich öffnet und das Handy auch schon mal mit anderen Hüllen nutzt. Theoretisch wäre dies zwar möglich, aber leider praktisch nicht, da das Öffnen der Hülle zu mühseelig ist. Man wird sich also damit anfreunden müssen, dass man das Smartphone nun fortan dauerhaft in der Hülle haben wird.

Auch wenn man dies vielleicht als Nachteil sehen mag, so überwiegen die Vorteile in der Art, dass die Hülle das Gerät nun wasserdicht versiegelt und den Rahmen des Smartphone verstärkt. Das Handy wäre in den LifeProof Hüllen vierfach geschützt:

  • Wasserdicht  (2m)
  • Staub geschützt:  Dicht versiegelt und Anschlüsse mit Stopfen versehen
  • Schnee geschützt: Komplett verschlossen für Schnee und Eis
  • Stoßfest: Überlebt Stürze aus  2m Höhe

LifeProof nüüd und LifeProof frē im Test

LifeProof nüüd vs fre Bild 003

Bei beiden Hüllen sind die Kopfhörerbuchse und USB Stecker hinter speziellen Stopfen versteckt. Sobald mal diese öffnet besteht natürlich der Schutz nicht mehr im vollen Umfang. Die Tasten an der Seite lassen sich über Kippschalter auch im Praxistest immer noch gut bedienen.

Der Praxistest offenbart jedoch, dass die Hüllen gerade im unteren Bereich, wo die Aussparung für die Hardwaretasten ist und an den Rändern die Bedienbarkeit beeinträchtigt. Wer gerade an den Rändern Texte markieren will, der wird kleine Einbußen erleben und wohl zu einem feinen Stift greifen müssen.

Sind die LifeProof nüüd und die LifeProof frē an den Seiten und auf der Rückseite identisch, so unterschiedlich sind die beiden Schutzhüllen im Bereich des Displays des Smartphones. Die LifeProof frē kommt dem gleich, was man sonst so als wasserdichte Hülle kennt. Das Smartphone befindet sich bei dieser Schutzhülle inmitten zweier Elemente. Entscheidene Detail ist dabei, das auf dem Display in dieser Konstellation eine typische Folie liegt, die mit der Oberschale fest verbunden ist. Das Smartphone ist wiederum komplett in diesen beiden Schalen verstaut und so hat man subjektiv den Eindruck, dass dies wohl die sicherste Methode sei, sein Handy vor Stößen und der Witterung zu schützen. Blickt man jedoch auf die Haptik des Displays, so ist ein spürbarer Unterschied zum normalen Gebrauch des Smartphones erkennbar. Es lässt sich zwar weiterhin bedienen, wirkt jedoch etwas träger.

Wer auch weiterhin ohne erkennbare Einbußen sein Handy nutzen will, muss jedoch nicht auf eine wasserdichte Schutzhülle verzichten. Die LifeProof nüüd hatten wir auch im Test. Auch hier gibt die bekannten Elemente aus Ober- und Unterschale, anders als beim  LifeProof frē Produkt fehlt jedoch die „Folie“ auf dem Display. Vorteil bei diesem Set ist nun, dass man direkt auf das Display greifen kann und so keine Veränderung erleben wird. Eine Schutzfolie für das Display besteht aber auch hier im Lieferumfang. Wem dem System nicht traut, der bekommt direkt ein Test zur Hand und kann selber anhand eines Dummy testen, wie dicht die Hülle abschließt.

Fazit

Unser Favorit ist die etwas teurere LifeProof nüüd, da wir bei der Hülle direkt auf das Display drücken können. Wer Geocaching und Outdoor-Navigation auch mit dem Smartphone machen möchte, dem können wir die LifeProof Schutzhüllen als Equipment für die Outdooraktivitäten wärmstens empfehlen. Sie schützen nicht nur das Schmartphone, sie beeinflussen letztendlich auch nur geringfügig die Optik, wenn ihr z.B. ein farbiges Smartphone gewählt habt. Die Rückseite ist transparent und offenbart einen Blick auf das Smartphone darin.