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Es gibt irgendwie viel zu wenig Zeitfenster für Touren und so wird von uns meist jeder Feiertag, jedes freie Wochenende für Touren genutzt.

Prinzipiell hätte ich diese Woche frei gehabt, doch leider kamen einige Aufgaben dazwischen, so dass die geplante Mehrtagestour im Ausland gegen eine kleine Wochenendtour in der Nachbarschaft getauscht werden musste.

Touren in fremden Bundesländern sind schon öfters ein Reinfall gewesen, denn so ein „See“ wie der Edersee entpuppte sich bei unserer letzten Tour als Tümpel durch den man trockenen Fusses laufen konnte.

Also musste diesmal ein richtiger See her, ein See, der diesen auch verdient hat, also liebe Hessen schaut auf unseren Möhnesee.

So viel Wasser hätten wir damals auch gesehen 😉

Auf Tour war ich wieder einmal mit Christian. Bei strahlendem Wetter ging es los in Richtung Arnsberg.

Schöner kann das Tourwetter nicht sein und man wurde etwas sentimental, denn zum einen wurde an die erste Solo-Tour im Harz vor 5 Jahren von Christian gedacht und ich war letztes Jahr noch mit Steffi auf dem GR221 unterwegs.

Unsere ersten Wege waren typische Radautobahnen, sehr einladend für die nächste Tour mit dem Rennrad oder wer es etwas anspruchsvoller mag für das MTB. Von nun an wurde es lustiger, da man auch mal klettern durfte.

Zwischendurch sah man auch mal ein Haus, wohl das Haus von einer Pfadfindergruppe, wo wohl vor kurzem das Feuer ausbrach.

Die Pilzsaison ist zwar noch nicht eröffnet, aber so einen Prachtkerl entdeckt man auch jetzt schon.

Landschaftlich ist das Sauerland irgendwie reizvoll und für mich immer noch ein Rätsel, warum ich damals den Ostkustleden laufen musste.

Wald und Wiesen so weit man schaut…

Typische Touren schauen bei uns so aus….Testen, Testen, Testen…selten begleitet mich ein Produkt bei zwei aufeinander folgenden Touren, so auch mein Kocher.

Getestet wurde nun der Esbit Titankocher, gepaart mit einer „PullMoll“ Dose und ein Alublech-Windschutz.

Dazu gab es dann auch das altbewährte Pfanni-Kartoffelbrei

Wasser findet man eigentlich überall. Bei einer Quelle, die wir schon mehrfach auf Touren genutzt haben, wählten wir auch nun wieder für eine Auffüllung der Wasservorräte.

Das Sauerland zeigt sich in seiner typischen Form…Land der 1000 Berge.

Quer-Feld-Ein ging es zeitweilig auch…

Der richtige Weg musste an anderer Stelle aber erst noch gefunden werden…

Christian präsentierte das beste Ultralight-Equipment…sein Schuh..
Wo ein Topf zur Stabilisierung des Gefrierbeutels fehlt, da nimmt man nun mal auch gern den Schuh.

Zur Vollständigkeit sei gesagt, dass es keine Schuhe mit Gore-Tex sind 😉

Übrigens ist dies Christians Kochequipment

Lustig war es die ganze Zeit über…

Leider haben wir schon gegessen 😉

Nach gut 54 km und weniger als 1 1/2 Tage gab es als Tourausklang Grillen und ein Green Lemon…ein Hochgenuss wenn man nur Pfanni Brei und ein Snicker als Essen dabei hatte 😉

Bilder: Christian & Christian