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Eigentlich weiß man spontan unendlich viele Möglichkeiten sich auch unterwegs zu kühlen. Der Sprung ins kalte Wasser eines Sees, das Kneippbad am Wegesrand, ein leckeres Eis zwischendurch oder die sprudelnde Quelle um sich das Handgelenk zu kühlen.

Leider weckt einen oft die Realität aus der Traumphase und man ist dann doch fern der Erfrischungsmöglichkeiten im strahlenden Sonnenschein auf dem Rad oder eben auf großer Wandertour. Wer sich fix vor Tourbeginn sein Buff-Tuch ins kalte Nass getaucht hat, der wird nach kurzer Zeit leider auch feststellen, dass dieses ehemals kalte Stofftuch auch nicht mehr zur Kühlung beiträgt.

Inzwischen gibt es jedoch eine sehr vielversprechende Lösung auch noch lange nach Tourbeginn einen kühlen Kopf zu behalten. Der Name dieses wohlbringenden Accessoire lautet Penguin Hug und wäre bequem über den gleichnamigen Onlineshop bestellbar. Bevor jedoch die Bestellungen abgeschickt werden, stellen wir Euch das Produkt mal genauer vor.

Anders als die besagten Multifunktionstücher hat man beim Penguin Hug kein Kopftuch für das Haupt mit mehreren Trageweisen bzw. Einsatzgebieten, sondern „nur“ eine Trageweise wie man es auch schon bei den Pfadfinder kennt. Das Hug ist ausgebreitet nichts anderes als ein langer Schal der jedoch mit inneren Werten glänzt. Im Innern des Penguin Hug befinden sich Polymer-Kristalle. Der Lieferzustand mag zwar den Eindruck aufkommen lassen, dass es bloß ein lässiges Tuch ist, taucht man den Hug wiederum ins Wasser und lässt es darin für eine halbe Stunde, dann quilt der Inhalt auf und aus dem sonst so flachen Schal ist nun ein runder Schlauch geworden.

Am Anfang sollte man wie bei jedem neuen Kleidungsstück erst noch auf mögliche Verfärbungen achten und wird darauf auch von Seiten des Herstellers hingewiesen. Wer auf Nummer sicher gehen mag, der lässt es erst noch etwas abtropfen und schmeißt sich nicht direkt das nasse Hug in den Nacken.

Normalerweise ist man es ja gewohnt, dass man sich das nasse Multifunktionstuch irgendwo in den Nacken legt oder um den Hals bindet, es vielleicht für eine halbe Stunde Kühlung sorgt und man es danach wieder reaktivieren muss. Überraschend ist hierbei, dass man das Tuch auch „halbtrocken“ auf den Nacken legen kann und man trotzdem Kühlung wahrnimmt. Das Hug funktioniert deutlich länger, da die Kristalle das Wasser sehr gut speichern und man es immer wieder unterwegs in der Art reaktivieren kann, indem man den dicken Schlauch einfach kurz zusammen drückt. Durch das Eindrücken geben die Kristalle wiederum Wasser frei und das Tuch ist wieder deutlich kühler.

Unsere Eindrücke

 

Beeindruckend ist hierbei der Gesamteindruck vom Produkt. Es kostet gerade einmal 15 € (Preis gesenkt auf 12,99 Euro brutto) bietet jedoch ein ausgeklügeltes System. Die Mikro-Kristalle speichern ein Vielfaches ihres Eigengewicht an Wasser, dementsprechend hat man anfangs ein sehr kleines Packmaß für den Reisekoffer, im Rucksack oder in der Radtasche. Legt man am Zielort einmal das Tuch für eine halbe Stunde ins Wasser kann man sich nahezu eine Woche an der Kühlung erfreuen. Das Penguin Hug kühlt einen allein durch verdunstende Wasser tagelang. Wenn die Kristalle zu viel Wasser abgegeben haben, dann muss man das Hug lediglich wieder erneut ins Wasser legen.

Einen ersten Eindruck vom Hug konnten wir uns Pfingsten auf einer Radwanderung in Ostfriesland verschaffen und können hierfür eine deutliche Empfehlung aussprechen. Auch auf dem Fahrrad im strahlenden Sonnenschein konnte man sich wunderbar kühlen und das Wohlfühlklima bewahren. Gingen die Kristalle mal auf Wanderschaft, dann musste man lediglich das Tuch leicht zur Seite drehen und hatte die Kristallwulst wieder dort, wo man es gern hätte. Brauchte man mehr Kühlung, so konnte man den Hug leicht pressen und hatte wieder Wasser freigesetzt. Angenehm war auch, dass das Wasser tatsächlich gespeichert wurde und nicht unterwegs den Nacken herunterlief.

Wie es sich weiter beim Radfahren, Wandern oder Bergsteigen schlägt werden wir Euch natürlich nicht vorenthalten.