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Allgäuer Michael Gebert fliegt, läuft und kämpft wieder ++++ 5. Auflage von Red Bull XAlps startet am 17. Juli am Salzburger Mozartplatz +++ 31 Athleten aus 22 Nationen im Startfeld

Der härteste Deutsche greift wieder an: Michael Gebert aus Fischen im Allgäu startet am 17. Juli bei der fünften Auflage von Red Bull XAlps, dem spektakulärsten AdventureRace, das die Welt zu bieten hat. 864 Kilometer von Salzburg bis Monaco: Nur mit dem Paragleiter, zu Fuß und so schnell wie möglich. Eine extreme Herausforderung für Körper und Geist. Bei seiner vierten Teilnahme will der zähe 31Jährige seine bislang beste Platzierung (5. Platz 2005) übertreffen. Obwohl er sich kurz nach Ende der vergangenen Red Bull XAlps geschworen hat, dass er sich die Strapazen nicht noch einmal antue, ist er jetzt wieder am Start. Motivierter und angriffslustiger denn je: „Was soll ich sagen. Mich reizt der Wettbewerb einfach, es ist, als wäre da eine magische Anziehung. Die Mischung aus Fliegen und Laufen ist einmalig und das in der unglaublichsten Arena die es gibt, den Alpen.“ Alle Informationen zu Michael Gebert und dem Rennen unter www.redbullxalps.com

(c) Red Bull Content Pool

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Der Weg ist das Ziel? Michael Gebert und seine Konkurrenten interessiert die Lebensweisheit nicht im geringsten. Für die 31 Athleten gilt es so schnell wie möglich von Salzburg nach Monaco zu kommen. Ohne Umweg, ohne unnötige Pause. Die Strecke 2011 verläuft von der Salzburger Altstadt (Start 11.30 Uhr, Mozartplatz) durch vier Länder vorbei an den sog. Turnpoints (Gaisberg, Dachstein, Großglockner, Tre Cime, Piz Palü, Matterhorn, Mont Blanc und Mont Gros), die die Athleten auf ihrem Weg passieren müssen. Tag und Nacht sind die Athleten aktiv und mit nur einem Helfer, der mit Verpflegung, Infos und Rat zur Seite steht, unterwegs. Motorisierte Transportmittel sind verboten. Tunnel dürfen nicht benutzt werden.

(c) Red Bull Content Pool

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Die Athleten müssen das ca. 12 Kilogramm schwere Flug‐Equipment auf ihrem Weg über knapp 5000 Meter hohe Berge mit sich tragen und damit Gletscher und Gipfel meistern. Eine neue Regel verdonnert die Teilnehmer erstmals zwischen 23 und 4 Uhr zu einer “Zwangspause“, damit sie genügend Schlaf und Erholung bekommen.

(c) Red Bull Content Pool

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Das je nach Wetterbedingungen etwa zehntägige Rennen bleibt auch so anstrengend genug. Für Michael Gebert sind die Red Bull X‐Alps ein Wettbewerb, der den Athleten so ziemlich alles abverlangt: körperlich, mental und fliegerisch. Beim vergangenen Rennen vor zwei Jahren war er auf dem sechsten Platz gelandet, lag aber zu weit hinter dem Sieger zurück, um den letzten Flug die Steilküste Monacos hinab erleben zu können ‐ was diesmal definitiv sein Ziel ist. 48 Stunden nachdem der erste Athlet das Ziel erreicht hat wird das Rennen abgebrochen. Eine Taktik hat sich der ehrgeizige Fluglehrer für seinen diesjährigen Start längst zurecht gelegt: „Es wird nicht der gewinnen, der seinen Kopf ausschaltet und Richtung Monaco losrennt, sondern derjenige, der sich gut vorbereitet, ständig seine Taktik und Route neu überlegt, auf die Veränderungen des Wetters und des Rennverlaufes eingeht und versucht, möglichst wenig Fehler zu begehen.“ Na, dann kann’s ja losgehen: fliegen, laufen, siegen!

Dank modernster Technik kann jeder Schritt der Athleten per Live‐Tracking auf www.redbullxalps.com in Echtzeit mitverfolgt oder ab dem 17. Juli täglich LIVE bei ServusTV bestaunt werden. Fotos, Videos und tägliche Blogs der Sportler findet man ebenfalls auf der Webseite.

Bilder & Quelle: Red Bull XAlps