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Auf Solotouren bin ich recht ausgewogen unterwegs. Hin und wieder gibt es Schwankungen beim Luxus oder eben je nach Wetterlage.

Anfangen will ich mal bei den großen drei, dem Zelt, dem Rucksack und dem Schlafsack.

Vorab sei gesagt, dass es weder eine reine Ultralight-Liste noch etwas darüber ist. Es ist für mich ein Setup, womit ich sehr zufrieden bin, wo es aber auch unweigerlich immer mal wieder Veränderungen gibt.

Beim Zelt habe ich mit dem Terra Nova Laser Competition ein gutes Solozelt gefunden was auch sehr leicht ist. Leichter geht es nur mit dem Terra Nova Laser 1 aus Cuben oder dem Photon Elite was jedoch niedriger ist. Ich selber tendierte daher zum 860 g Zelt, weil ich mich auch irgendwie nicht mit den Ultralightlösungen anfreunden konnte. Nehme ich z.B. ein 300 oder 400 g leichtes Außenzelt, brauche ich definitv noch eine Bodenwanne in Zeltbreite bzw. Länge. Als Insektenschutz vor Krabbelvieh oder Mücken auch Netz und schon wäre man bei der Kombination in der Nähe zum Laser Competition.

Beim Rucksack verwende ich derzeitig noch einen Golite Jam, jedoch ist die eigentliche Ausrüstung weit weniger als dass der Jam voll bepackt wäre. Statt der 51 Liter und dem Gewicht von 820 g werde ich wohl auf den Berghaus Octane 40 umsteigen, denn dieser ist kleiner, kompletter und wiegt etwas mehr als die Hälfte. Berghaus hatte ihn dieses Jahr auf der OutDoor vorgestellt und ich werde ihn mir spätestens nächstes Jahr besorgen.

Neben den beiden Punkten wie Zelt und Rucksack ist auch ein Schlafsack ein großer Punkt auf der Packliste. Ich vertraue da seit über einem Jahr auf einen grundsoliden Daunenschlafsack der Firma Marmot. Marmot bietet zwar selber auch Ultralight-Schlafsäcke an, ich wählte jedoch ein Modell was neben “gut” auch noch preisgünstig ist. In meinem Fall war es so z.B. nicht der Marmot Hydrogen, sondern der mit nur 800 cuin statt 850 cuin ausgestattete Marmot Arroyo. Veränderungen wird es aber auch hier spätestens im September geben, denn ich wage mich auf Neuland und versuche mich an einem Quilt.

Neben den großen Drei spielt auch die richtige Isomatte eine wichtige Rolle, auch wenn es inzw. so leichte Matten gibt, dass sie nur eine Nebenrolle spielen, so kann die falsche Isomatte für Komfortverlust sorgen. Wir tendieren so z.B. zur Therm-a-Rest NeoAir. Bei meiner Größe von 1,90 verwende ich sie entweder in “M” oder in “R”, denn den Kopf habe ich eh auf einem Kissen bzw. ausgestopften Packsack.

Bei Kocher kann man verschiedene Vorlieben haben und da experimentiere ich noch rum. Verwendung findet bei mir in der Regel immer ein Gaskocher, ich bin aber zwischendurch auch öfters mit Spiritussets unterwegs. Die Gasvariante geht in meinen Augen schneller und sicherer. Nachteil ist nur das feste Packmaß von der Gaskartusche. Als Gaskocher verwende ich den Monatauk Gnat. Es gibt aber auch Touren bei denen ich auf das Packmaß achte und dann wohl eher auf Spiritus zugreife. Meine Setup ist hierbei ein 700ml Topf von Esbit in Kombination mit dem Esbit Titankocher. Gerade in der Outdoor-Küche bin ich jedoch sehr flexibel und tendiere zu keinen festen System, denn neben dem Esbit Titankocher habe ich noch diverse Töpfe zum wechseln. Für das reine Zubereiten von dehydrierter Nahrung reicht ein einfacher Topf aus. Ich habe dafür einen 750ml Topf von Esbit, mit dem Volumen und dem Deckel ist das Set spartanisch und gut, reicht aber für den Verwendungszweck vollkommen. Wenn es etwas umfangreicher sein soll, so ist meine erste Wahl ein Set von Snow Peak, wobei ich da zum Trek 900 tendiere.

Als Besteck wird sich an dem zu kochenden Essen orientiert. Sofern es Trekkingmahlzeiten sind fällt die Wahl auf einen langen Löffel, wie z.B. der Edelrid Spoon oder der neue von Optimus. Kocht man jedoch alt und herkömmlich im Topf und ist daraus oder von einem Teller, so wähle ich in der Regel den Light my Fire Spork.

Weitere Auflistungen werden folgen, jedoch in der Rubrik Bekleidung, aber auch im Bereich Touren zu Zweit.