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Jeden Tag voller Motivation seine Aufgaben erfüllen: Das erwartet SportScheck von seinen Mitarbeitern. Sie alle stehen für eine Philosophie, die sie jeden Tag transportieren: „Wir machen Sport.“ Das Sporthaus belässt es nicht bei der bloßen Forderung nach hundertprozentigem Einsatz. Es fördert und fordert seine Mitarbeiter und investiert in ihre Motivation. Profi-Kletterer Stefan Glowacz wurde dafür engagiert. In jeder der deutschlandweit 16 Filialen hat der Abenteurer Inspirations- und Motivationsseminare gehalten. Eindrucksvoll hat er den Teilnehmern eine zentrale Botschaft vermittelt: Nur als Team und mit Leidenschaft kommt man nach oben.

Stefan Glowacz - Foto: Klaus Fengler

Stefan Glowacz - Foto: Klaus Fengler

Wenn Stefan Glowacz von Zielen, Träumen und Erfolg spricht, dann werden diese Begriffe greifbar. Ziele erreichen, Träume erfüllen, erfolgreich sein – all das trägt den Klang des Möglichen, sofern man eines mitbringt: Leidenschaft. Der Profi-Kletterer versprüht diese mit jeder Faser seines Körpers. Sie steckt in jedem Satz seines Vortrags über Erlebnisse in unerforschten Gebieten dieser Welt. Damit will er seine Zuhörer dazu motivieren, selbst Leidenschaft in ihrem Beruf zu zeigen. In allen SportScheck Filialen in Deutschland vor rund 1.500 Mitarbeitern hat er seine Seminare gehalten. Auch Stefan Herzog, Mitglied und Sprecher der SportScheck Geschäftsführung, nahm teil. Ihn beeindruckte, wie viel Gemeinsamkeiten das Expeditionsbergsteigen mit dem Sportfachhandel aufweist. „Stefan Glowacz hat die Parallelen aufgezeigt, ohne sie explizit zu nennen. Man hat förmlich gesehen, wie es in den Köpfen der Mitarbeiter gearbeitet hat.“

Verbindung zwischen Expeditionen und der täglichen Arbeit

Die Zuhörer zum Nachdenken bringen: Genau dieses Ziel verfolgt Glowacz. Er will ihre Kreativität anregen. Sie sollen selbst die Verbindung zwischen seinen Bergerlebnissen und ihrer täglichen Arbeit herstellen. Er sieht sich in der Rolle des Motivators und Inspirators. Als solcher mischt er sich nicht in unternehmerische Fragen ein. „Ich erzähle von dem, was mich geprägt hat. Nur so bin ich glaubwürdig.“ Der 46-Jährige berichtet von Auseinandersetzungen im Team, Erfolgen, Entbehrungen und Rückschlägen. Beispielsweise spricht Glowacz von seiner Expedition nach Nepal. Sie ist gescheitert, „man kann das nicht beschönigen“. Er betont, dass jeder Mensch im Leben immer wieder mit Rückschlägen konfrontiert wird und Fehler gemacht werden. Entscheidend sei, wie damit umgegangen und ob daraus gelernt wird.

Einer für alle und alle für einen.

Der Weg zum Erfolg führt für Glowacz nur über das Team. Gerne verwendet er das Bild der Seilschaft. Die richtige Mischung aus Erfahrung, Dynamik und Leistungsstärke sei essentiell. Und natürlich das Vertrauen in die Verlässlichkeit und Fähigkeiten der anderen. „Egoismus oder falscher Stolz haben im Team nichts zu suchen. Vor allem dann nicht, wenn die Situation schwierig oder gar gefährlich ist.“ Stefan Glowacz kennt das Gefühl, sich innerlich zu ärgern, wenn ein anderer den idealen Lösungsweg gefunden hat. Doch stellt sich für den Sportler die Frage: „Ärgere ich mich, weil ich selbst nicht auf die Idee gekommen bin oder freue ich mich vielmehr, dass man nun gemeinsam diese Idee umsetzen kann.“ Bei allen Schwierigkeiten, die unter Umständen auftauchen – Glowacz hält es wie die drei Musketiere: Einer für alle und alle für einen.

Gruppenbild von rechts nach links: Horacio Gratton, Holger Heuber, Edemilson Padiha und Stefan Glowacz Piedra Riscada Minas Gerais, BrasilienFoto: Klaus Fengler

Gruppenbild von rechts nach links: Horacio Gratton, Holger Heuber, Edemilson Padiha und Stefan Glowacz Piedra Riscada Minas Gerais, BrasilienFoto: Klaus Fengler

Jeder Einzelne ist wichtig

Jeder Einzelne trage zum Erfolg bei, egal auf welcher Ebene er stehe. Egal, welche Aufgabe er habe. Allein könne niemand die großen Gipfel besteigen. „Das klappt nur, weil ein ganzes Team mit Leidenschaft für die Sache kämpft.“ Dabei sei entscheidend, dass sich jeder Einzelne seiner Bedeutung bewusst sei. Glowacz richtet sich an seine Zuhörer: „Sie müssen sich fragen: Was kann ich für das große Ziel beitragen? Und jeder von ihnen kann etwas beitragen.“ Und wieder bringt der Profi-Kletterer die Leidenschaft ins Spiel: „Wenn Sie auf der Verkaufsfläche keine Leidenschaft zeigen, merkt das der Kunde – und Sie merken es auch. Am Verkaufserfolg oder Misserfolg. Sie müssen die Passion in sich tragen – für alles, was Sie tun.“

Bilder & Quelle: Klaus Fengler / Stefan Glowacz