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Fotocredit: Eberhard Göbel GmbH & Co. KG

Vom Nischenthema zum Lifestyleprodukt: Das Image von Trekkingschirmen wandelt sich. Immer mehr Käufer setzen die hochwertigen, leichten und stabilen Schirme aus dem Outdoorladen auch in der Stadt ein. Steigendes Interesse insbesondere bei jüngeren Wanderzielgruppen um die 30 und bei Familien.

Hans Kammerlander hat ihn dabei, wenn er in den Bergen unterwegs ist, und viele erfahrene Wanderer, Alpinisten und Bergführer ebenso: einen stabilen Trekkingschirm. Als Ergänzung zur Regenjacke und zur Softshell haben sich die leichten, bruchsicheren und robusten Spezialschirme einen festen Platz im Outdoorhandel erobert. Inzwischen entdecken auch immer mehr junge, qualitätsbewusste Zielgruppen die hochwertigen Hightechschirme aus dem Outdoorladen. Und sie kaufen. Auch weil sie cool und trendy sind.

Der führende Hersteller aus Deutschland, der solche Schirme entwickelt und produziert, ist die Ulmer Schirmmanufaktur Eberhardt Göbel, bekannt unter der Marke EuroSCHIRM. Seit Jahren verzeichnet das Unternehmen eine kräftig steigende Nachfrage nach seinen speziellen Wander- und Trekkingschirmen. Und das weltweit. In 20 Ländern arbeitet das Traditionsunternehmen mit exklusiven Vertriebspartnern zusammen. Besonders beliebt sind die modernen Hightechschirme in Deutschland und Europa. Hier gelten die leichten und stabilen Schirme aus dem Outdoorladen als schick und trendy. Man trägt sie auch in der Stadt. Im deutschsprachigen Raum werden die Schirme des Ulmer Herstellers über derzeit 420 Handelspartner vertrieben, vorwiegend aus dem Outdoor- und Sportfachhandel. Dazu gehören auch die Großen der Branche wie Globetrotter und Sportscheck.

„Wir registrieren seit geraumer Zeit ein wachsendes Interesse, insbesondere bei den jüngeren Zielgruppen um die 30 und bei Familien. Den Trend bestätigen auch unsere Handelspartner. Der Trekkingschirm scheint auf dem besten Weg zu sein, sich neben Outdoorjacke und Softshell einen festen Platz im Outdoormarkt zu sichern“, erläutert Felix Göbel, Junior-Chef des traditionsreichen Familienunternehmens, „und offensichtlich macht der Trekkingschirm dabei eine ähnliche Entwicklung wie viele Outdoorprodukte durch: Er wird zum Lifestyleprodukt, entwickelt für hohe Anforderungen im Gelände, eingesetzt in der Stadt. Wir sehen hier für unser Geschäft große Potenziale“, so der Ulmer Schirmspezialist weiter.

Der Erfolg der Spezialschirme aus dem Hause Göbel kommt nicht von ungefähr. Die modernen Trekkingschirme des Ulmer Unternehmens sind kleine Hightechgeräte aus hochwertigen, extrem belastbaren und nahezu bruchsicheren Glasfasermaterialien: leicht, extrem robust, langlebig und sicher. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Ausführungen, vom Mini-Reise-Taschenschirm „Dainty“ für die Jackentasche bis hin zum modernen Teleskop-Wanderstock mit integriertem Schirm.

Der stabilste Trekkingschirm der Welt: „Birdiepal Outdoor“

Seinen Durchbruch erlebte der Trekkingschirm aus Ulm mit dem Modell „Birdiepal Outdoor“, dem nach Angaben des Herstellers nach wie vor stabilsten Trekkingschirm der Welt: entwickelt für extreme Bedingungen auf Bergtouren und Expeditionen, getestet und für gut befunden von vielen Bergführern und Alpinschulen, u. a. von Hans Kammerlander. Der Schirm hat ein Gestell aus bruchsicherem Glasfasermaterial. Das Schirmdach besteht aus besonders reißfestem Polyamidgewebe, dessen einzelne Segmente – ein Charakteristikum und besonderes Qualitätsmerkmal der Trekkingschirme aus dem Hause Göbel – mit Doppelnähten verbunden sind. Mehr als 75 kg Druckbelastung hält der geschlossene Schirm aus, ohne irgendeinen Schaden zu nehmen. Selbst ein plötzliches Umschlagen des Schirmdachs, der „Tod“ eines jeden Aluminiumschirms, macht ihm nichts aus: Mit einem Plopp springt das Schirmdach einfach wieder zurück, so als sei nichts gewesen.

Der leichteste seiner Art: „Swing Liteflex

Ein weiteres Erfolgsprodukt aus der schwäbischen Schirmmanufaktur ist der „Swing Liteflex“, der unter vergleichbaren Modellen leichteste Trekkingschirm der Welt. Nur 207 g bringt er auf die Waage – und das bei einem Schirmdurchmesser von 100 cm und einer Gesamtlänge von stolzen 64 cm. Dabei ist er absolut robust und nahezu unzerbrechlich. Das hauchdünne, hochreißfeste Polyestergewebe des Schirmdachs ist mit Teflon behandelt, damit Regen und Schmutz noch besser abperlen.

Innovativ – Handfreie Trekkingschirme

2010 brachte der Ulmer Schirmspezialist den ersten volltauglichen „handfreien“ Trekkingschirm auf den Markt, den „Swing Handsfree“. Der Schirm lässt sich an jedem handelsüblichen Rucksack mit Hüftgurt einfach befestigen und nach der Windrichtung ausrichten. Beide Hände bleiben frei. Der besondere Clou dieses Spezialschirms ist sein Teleskopschaft, der sich stufenlos ausziehen und fixieren lässt. Den handfreien Trekkingschirm gibt es in zwei Ausführungen: „Swing Handsfree“ und „Telescope Handsfree“. Der „Telescope Handsfree“ ist faltbar und mit 48 cm Länge in geschlossenem Zustand noch etwas kompakter als der „Swing Handsfree“, der geschlossen 76 cm lang ist.

Colourway Trekkingschirme - Fotocredit: Eberhard Göbel GmbH & Co. KG

Colourway Trekkingschirme – Fotocredit: Eberhard Göbel GmbH & Co. KG

Neu 2013 – Trekkingschirme werden bunter

In der nächsten Saison werden die Trekkingschirme aus dem Hause Göbel vielfarbig. Auf der „OutDoor“-Messe in Friedrichshafen präsentiert das Unternehmen sieben neue Farbstellungen, bei denen jeweils vier Farben miteinander kombiniert werden. „Mit unseren neuen, fröhlichen Farbkombinationen wollen wir unsere jüngeren Käufergruppen und insbesondere Familien, die mit ihren Kindern bei jedem Wetter draußen unterwegs sind, ansprechen“, erläutert Felix Göbel.

Mit der neuen Kollektion bringt die Ulmer Schirmmanufaktur auch einige technische Änderungen auf den Markt. So erhielt der ultraleichte Reise-Taschenschirm „Dainty“ ein verstärktes Gestell, mit dem eine deutlich höhere Windstabilität erreicht wird.

Beim Teleskop-Wanderstock mit integriertem Schirm, den die Ulmer zusammen mit dem Wanderstockhersteller Komperdell entwickelt haben, gibt es ebenfalls ein Upgrade. Der Stock hat künftig vier statt bisher drei Teleskopauszüge. Der Schirmschaft lässt sich nun ebenfalls verlängern, so dass man den Stockschirm jetzt auch wie einen richtigen Regenschirm tragen kann. Zusätzlich wurde das bisherige Aluminiumgestänge durch ein robusteres und hoch flexibles Glasfasergestänge ersetzt, was die Stabilität des Schirms noch einmal wesentlich verbessert.

Bilder & Quelle: Eberhard Göbel GmbH+Co KG