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Raus aus der Tretmühle, rauf auf den Drahtesel!

Wie fühlt es sich eigentlich an, wenn man sich mit zwei vollbepackten Reiseädern von seiner vertrauten Heimat langsam entfernt und einlässt auf ein ungewisses Abenteuer? Was geht einem durch den Kopf, wenn man auf 4000m nachts vom Sturm überrascht wird oder in den „gefährlichsten“ Ländern der Welt Getränke, Früchte oder sogar ein Dach über dem Kopf angeboten bekommt? Wenn man auf engen Straßen von rücksichtslosen LKW-Fahrern fast in den Graben gedrängt wird und im Gegensatz dazu auf den einsamsten Schotterpisten der Welt nur den weiten, blauen Horizont vor Augen hat?

Die Steyrer Andreas Hübl und Anita Burgholzer wollten genau diesen Fragen näher auf den Grund gehen und begaben sich am 05. Mai 2010 auf die Reise ihres Lebens. Die Jobs wurden gekündigt, ihre traute Wohnung aufgelöst, das Auto verkauft. Raus aus der Tretmühle und rauf auf den Drahtesel lautete damals ihr Motto. Die Planung der Route beschränkte sich zunächst auf zwei Meilensteine: Island und Südamerika. Dass die Beiden im Endeffekt ganze 844 Tage unterwegs sein, dabei 35 Länder durchqueren und 36.412km zurücklegen werden, hätten sich die beiden am Beginn ihrer Reise nie gedacht.

Herausforderungen, Glück und Gastfreundschaft

„Es ist ein intensives, einfaches Leben im Sattel, geprägt von Höhen und Tiefen, körperlichen und mentalen Herausforderungen, Beziehungsproben und einzigartigen Begegnungen mit fremden Kulturen, Menschen und großen Naturlandschaften“, so Hübl und Burgholzer nach ihrer Rückkehr.Das Fahrrad als Fortbewegungsmittel war für die Beiden von Vornherein klar. Mit ihren Packeseln reisen sie schnell genug, um in kurzer Zeit relativ weite Distanzen zu überwinden, aber auch langsam genug, um den Menschen auf dem Weg zu begegnen.

„Auf solch einer Reise lernst du, wie wenig du eigentlich zum persönlichen Glück benötigst und dass uns Menschen trotz aller Gegensätze, verschiedener Kulturen und Wertvorstellungen viel mehr Dinge verbinden als wir denken“, resümiert Anita Burgholzer. Die Gastfreundschaft und Neugierde der Menschen hat das Weltenradlerpaar immer wieder aufs Neue tief beeindruckt. „Kolumbien und ganz speziell der Iran, also Länder, in denen man es am wenigsten erwartet, bleiben uns in diesem Bezug in ganz besonderer Erinnerung“, sind sich Andreas Hübl und Anita Burgholzer einig.

Rückenwind - Mit dem Rad um die Welt von Anita Burgholzer & Andreas Hübl

Rückenwind – Mit dem Rad um die Welt von Anita Burgholzer & Andreas Hübl

Nach der Reise

„Wir werden oft gefragt, ob wir uns verändert haben. Ehrlich gesagt: Ja! Aber tut das nicht jeder in mehr als 2 Jahren? Und ganz ehrlich: Wie können einen all diese Begegnungen und Erfahrungen nicht prägen?“, philosophieren die beiden Radnomaden abschließend.

Seit Herbst 2013 sind Andreas Hübl und Anita Burgholzer mit ihrer preisgekrönten Live-Reportage „Rückenwind – mit dem Rad um die Welt“ auf Vortragstournee. Das gleichnamige Buch ist während der Vorträge, im ausgesuchten Buchhandel und auf www.nandita.at erhältlich. Wir selber haben das Buch bei uns ebenfalls vorgestellt, zu finden im Zweirad-Blog -> Blick ins Buch: Rückenwind – Mit dem Rad um die Welt

Wer mehr über dieses „ganz normale Reiseradlerpärchen“ erfahren möchte, der findet auf www.nandita.at oder www.facebook.com/nandita.at nähere Infos.

Vorträge

Mittlerweile haben die beiden ihren Vortrags-Terminkalender gefüllt, siehe www.nandita.at/termine. Wie man sieht, kann man die beiden nun in den kommenden Monaten auch in Deutschland erleben!

Referenzen und Feedback

El Mundo Abenteuer + Reise-Diafestival 2013 – Zweiter Platz Gesamtvortrag!

Gewinner „Kaleidoskop der Kurzvorträge“,Lichtbildgipfel 2013, Aigen/Ennstal

“Ihr ward auch wirklich großartig! Tolles Abenteuer, schöne Bilder,
kurzweilig & humorvoll erzählt. (Stichwort “explosivo” *gg*)”

(Margit Saxinger)

“el mundo 2013 – tolle Veranstaltung und ich hab mich besonders gefreut meinen insgeheimen Favoriten “Rückenwind – mit dem Rad um die Welt” den Preis persönlich zu übergeben …” (Peter Agathakis, Reisejournalist beim ORF & Moderator bei Radio Wien)

“Ihr Lieben, großartiger Vortrag: humorvoll, originell und vor allem mit viel menschlicher Wärme. Wir haben uns von ganzem Herzen mit euch gefreut, dass ihr diesen Preis der Jury bekommen habt. Danke für diese wundervollen 30 Minuten und schön, dass wir uns wiedergesehen haben.” (Sabine und Heiner Geuther)

Bild & Quelle: nandita.at