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Zum Auftakt des neuen “PrimaLoft® LOCAL HERO Project” sorgte der erste „HERO“ an Bord für Furore: Günter Burgsteiner startete im April 2012 zum höchsten Berg des Iran, einen erloschenen Vulkan – lediglich mit dem Rad, ohne Begleitfahrzeug – über 5.500 km, in nur 29 Tagen!

Der Isolationsmaterial-Experte hat sich zum Ziel gesetzt, durch das neue “PrimaLoft® LOCAL HERO Project” größtenteils unbekannten, aber außergewöhnlichen Menschen eine Plattform zu bieten. Durch dieses langfristige Vorhaben gibt das amerikanische Unternehmen den besagten Protagonisten die Möglichkeit, sich durch und mit PrimaLoft® in Szene zu setzen und ihre Träume oder Ziele zu verwirklichen.

Aufgrund dessen machte sich zum Projektstart der erste „PrimaLoft® LOCAL HERO“, Spitzensportler Günter Burgsteiner (Tirol) gemeinsam mit seinem Partner Gerrit Glomser (Salzburg) auf, um von Innsbruck aus zum höchsten Berg des Irans – den 5.671 m hohen Damavand – zu reisen.

Die Besonderheit daran: die beiden Expeditionisten bestritten die 5.500 km lange Tour (200 km/Tag) lediglich mit ihren Rädern und ohne Begleitfahrzeug. Darüber hinaus ist die Destination “Iran” nicht ganz unkritisch und alltäglich. Getreu dem Motto “Leicht, schnell und ohne fremde Hilfsmittel” ging es mit der gesamten Ausrüstung – inklusive Tourenski, die anhand einer Spezialkonstruktion am Rennrad montiert wurden – von Innsbruck aus über Wien, Budapest, Sofia, Istanbul nach Teheran, um dort den “Mount Damavand”, (persisch “Frostiger Berg”) zu erklimmen. Ein ruhender Riesen-Vulkan, der noch immer raucht und aufgrund schnell wechselnder Wetterbedingungen nicht zu unterschätzen ist! Der Höhenunterschied vom Fuß des Berges bis zum Gipfel beträgt rund 4.700 Meter, deutlich mehr als beim Mount Everest! Aber nicht nur diese Tatsachen waren Ernst zu nehmen, denn “Mann” musste erst einmal zum Berg gelangen. Aufgrund widriger Wetterkapriolen war das nicht immer einfach – und auf einmal hatten die beiden obendrein kein Geld mehr in der Tasche. Die Idee zu diesem “exklusiven Ausflug” wurde geboren, als Günter Burgsteiner (www.rawburgsteiner.com) – Spezialist im Adventure -, Berg- Outdoorsport-Bereich sowie Weltrekordler im Skitouren-Aufstiegsmarathon – seine Skiüberschreitung des Mt. McKinley bestritt, irgendwo im Nirgendwo der Tundra. Das eine Abenteuer kaum abgeschlossen, suchte der rastlose Österreicher sofort nach einer neuen Herausforderung, ohne dabei jemals das Motto “Leicht – schnell – ohne fremde Hilfsmittel” und “aus eigener Kraft – BY FAIR MEANS”, aus den Augen zu verlieren.

Bild: PrimaLoft

Bild: PrimaLoft

Mit dem Minimum an notwendiger Ausrüstung unterwegs zu sein und schnell und ohne fremde Hilfsmittel das Ziel zu erreichen. Hierbei halfen speziell beim Bekleidungsequipment die leichtgewichtigen, stark komprimierbaren und hochfunktionellen PrimaLoft®-Produkte. Nach Rückkehr dieser Expedition vermeldete der PrimaLoft®-Athlet Günter Burgsteiner: “Unsere PrimaLoft® Ausrüstung, die insgesamt weniger als 7 kg wiegt, vielseitig einsetzbar ist und von 0 bis 5.671m Seehöhe allen Anforderungen gewachsen ist, hat uns 29 Tage Höchstleitung ermöglich.”

Doch nicht nur beim Equipment ist ein guter und verlässlicher Partner essentiell, daher machte sich Burgsteiner mit keinem geringeren als Gerrit Glomser, österreichischer Ex- Radsportprofi, auf den Weg. Gemeinsam bestritten die beiden Österreicher die Strecke, auf der sie die Hälfte der Zeit von starken Regengüssen begleitet wurden und sowohl Kälte mit Temperaturen knapp über 0° Celsius als auch Hitze von über 30° aushalten mussten. Meistens endete für die beiden bereits um 4:00 Uhr in der Früh die Nacht, denn immerhin mussten im Schnitt ca. 200 km pro Tag zurückgelegt werden, um innerhalb des gewünschten Zeitraums von 30 Tagen das Ziel zu erreichen. Neben allen natürlichen Hindernissen wurde die Situation für Günter und Gerrit anderweitig brenzlig: denn als sie kein Geld mehr in der Tasche hatten, schien es im ganzen Iran aufgrund des internationalen Boykotts unmöglich zu sein, an Geld zu kommen. Nach etlichen Bemühungen ging der letzte Ausweg über das österreichische Konsulat, mit dessen Hilfe das Problem schlussendlich gelöst wurde – immerhin galt der Fokus der Mission nach wie vor darin, den Damavand zu erreichen, um diesen dann auch zu besteigen. Der Damavand – Ein riesiger, freistehender, wunderschöner Vulkan – 5.671 m hoch und immer noch aktiv. Am ersten Berg-Tag konnten Günter und Gerrit auf 4.200 m aufsteigen. Aufgrund schlechten Wetters war am zweiten Tag warten angesagt und am dritten Tag ab 12 Uhr klarte das Wetter endlich komplett auf. Nur unfassbare drei Stunden später stehen Günter Burgsteiner und Gerrit Glomser am höchsten Punkt des Gipfelkraters. Ein Gefühl der Erleichterung und der Freude – aber auch ein bisschen Wehmut – machte sich unmittelbar breit.

Günter Burgsteiner: “Genial, die leichte Ausrüstung machte es wieder einmal möglich, das kurze Schönwetterfenster zu nützen. Wir waren die einzigen am Gipfel!” Das gesamte PrimaLoft®-Team freut sich, dass die beiden Protagonisten diese außergewöhnliche Reise so erfolgreich und gesund gemeistert haben und gratuliert recht herzlich!

Bilder & Quelle: PrimaLoft®